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Storno
Electronic, GMBH
Motorola,
Flensburg
Firmenprofil und -Geschichte
Die Urvölker
verständigten sich über weite Entfernungen durch Rauchzeichen, Trommeln oder
Ähnlichem.
Später wurden
Botschaften durch Kuriere übermittelt.
Die Entwicklung ging
weiter und weiter – morsen, telefonieren (drahtgebunden).
Dann kam die
Funktechnik- Signaltechnik –Storno
A/S in Kopenhagen
war eine der ersten Firmen, die sich schon 1947 mit der Entwicklung und
Produktion von Funksprechgeräten beschäftigte und mit Geräten für das 4 m
Band zur kommerziellen Anwendung (Taxi Funk) auf den Markt kam.
Zwanzig Jahre später,
also
1967,
wurde die
Storno Electronic GmbH
in Deutschland – nämlich in
Flensburg gegründet.
Primärer Grund war
die Tatsache, dass Dänemark damals dem Wirtschaftsraum EFTA und nicht der
EWG angehörte.
Um Zollschranken zu
umgehen, musste eine Produktionsstätte innerhalb der EWG gegründet werden.
Der Tatsache, dass Flensburg damals so genanntes
Zonenrandförderungsgebiet war – und somit entsprechende Fördermittel für
Industrieansiedlung erhielt, verdanken wir die Firmengründung an diesen
Standort.

Von der Stadt
Flensburg erwarb man ein mit vier Wohnbaracken bestücktes Grundstück am
Junkerhohlweg. Bedarfsgerecht wurden diese Baracken nach und nach
entsprechend umgerüstet. Selbst eine kleine Kantine fehlte nicht.
Zunächst wurden
vormontierte Module und einiges Zubehör aus dem Kopenhagener Mutterwerk
eingeführt und in Flensburg getestet und zu fertigen Geräten zusammengebaut.
Damals haben wir
exklusiv für unseren Großkunden in Deutschland, für Siemens produziert.
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Jahr |
Und was wir alles mitgemacht haben
J
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2000 |
Zu Jahresbeginn sind 2.964 Mitarbeiter im Werk
Flensburg beschäftigt !
Im März wird das neue Arbeitszeit – Modell im
Versandzentrum eingeführt.
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1999 |
Motorola wird größter Arbeitgeber der Region. Die
Anzahl der Mitarbeiter steigt auf über 2.000.
Im November: Start des Pilot-Projektes - 7
Tage-Arbeitszeit-Modell -.
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1998 |
Nach den Sommerferien beginnt die Versandabteilung
mit dem Umzug in das neue Werk.
Am 1.Oktober wird das neue Werk ,“Am
Sophienhof “ offiziell übergeben!
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1997 |
Im April wird der erste Spatenstich für das neue
Werk ausgeführt und das Richtfest nach nur 6 Monaten Bauzeit im Oktober
gefeiert.
In der KW 42 werden zum ersten Mal in Flensburg
mehr als 100.000 Mobil-Telefone in der Woche produziert.
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1996 |
Das Grundstück ,,Am Sopienhof“ wird gekauft.
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1995 |
Die Rückkehr von der 36 - zur 40 Stunden-Woche in
einigen Bereichen des Unternehmens.
Im September entscheidet die Unternehmensleitung in
den USA in Flensburg ein neues Werk zu errichten!
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1994 |
In der Endmontage werden halbautomatische Linien in
Betrieb genommen.
Jeder Mitarbeiter produziert ein komplettes
Endprodukt.
Ende September wird der 1.000ste Mitarbeiter
eingestellt.
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1993 |
Nach nur neun Monaten sind im April bereits
250.000 GSM Autotelefone produziert worden!
Die Versandabteilung, das Distribution Center, muß
in angemietete Räume an den Langberger Weg umziehen.
Im Werk werden die Linien 6 und 7 installiert.
Ende des Jahres steigt die Mitarbeiterzahl
auf über 850.
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1992 |
Die ersten GSM Mobiltelefone werden ausgeliefert!
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1991 |
Mittel für neue Produktionslinien werden
bereitgestellt.
In der Messtechnik erfolgt der Wandel von Analog-
zur Digitaltechnik.
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1990 |
Überführung
der Produktion von Funkanlagen nach Taunusstein bei Wiesbaden.
In Flensburg
produzieren ca. 40 Mitarbeiter ausschließlich Telefone Für NMT und
öbl-C Netze.
Das Werk
wird Pilotfabrik für das neue GSM Mobiltelefon.
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1989 |
Das Werk in
Flensburg wird in zwei Produktbereiche aufgeteilt!
Produktion
und Vertrieb der beiden Produktfamilien Mobiltelefone und Funkanlagen
wird bei Motorola durch zwei eigenständige Geschäftsbereiche
wahrgenommen.
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1988 |
wird in der
Neustadt für die Produktion auslaufender Module ein Gebäude für 2
Jahreangemietet
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1987 |
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1986 |
Am 1. April
übernimmt Motorola Inc. von der General Electric die
Storno
A/S in Europa.
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1985 |
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1984 |
Einführung
der SMD (Surface Mounted Devices) Bauteile werden im Reflow – Verfahren
verarbeitet.
Beginn der
Produktion des ersten Mobiltelefone für das öbl C-Netz.
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1983 |
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1982 |
In der Stiftstr. entsteht ein Erweiterungsbau |
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1981 |
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1980 |
Die ersten
Bestückungsmaschienen für Bauelemente mit Anschluss-drähten wird in
Betrieb genommen.
Im Test
kommen Computer gestützte Meßsysteme zum Einsatz.
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1979 |
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1978 |
Ein neues
Funkgerät wird in Zusammenarbeit mit Ingenieuren aus den USA und
Dänemark entwickelt.
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1977 |
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1976 |
General
Electric
übernimmt das Unternehmen Storno A/S.
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1975 |
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1974 |
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1973 |
Die 700er
Produktion startet
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1972 |
Fertigstellung des neuen Werkes an der Eckener Strasse 28.
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1971 |
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1970 |
Die
Belegschaft ist auf 200 Mitarbeiter angewachsen.
Die
Zusammenarbeit mit Siemens endet und Storno baut seine
eigen Vertriebs-und Serviceorganisation auf.
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1969 |
Die Modulproduktion+Zubehör ziehen in den Brauereiweg.Es wird
eine Schlepplötmaschine,die manuell bedient wird,eingesetzt.Produktion
und Prüfabteilungen werden einer Obermeisterei unterstellt.
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1968 |
Die 4.Baracke wird als Bürotrakt ausgebaut und A genannt.B war
Lager,C, Geräte und Modulproduktion und D war Kantine,Prüf.-und
Qualitätsabteilung.
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1967 |
In Flensburg
gründet das dänische Unternehmen Storno A/S
eine„Produktionsniederlassung für funktechnische Anlage“,
die Storno Electronic GmbH.
Die
Belegschaft besteht aus 15 Mitarbeitern.
Es werden
Funkgeräte für Siemens produziert
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Werk Flensburg / vereinfachte Übersicht
Das Werk wurde
1967 von Storno A/S, Kopenhagen
/
Dänemark gegründet und war
Produktionsstandort für:
ab 1967:
Storno A/S
ab 1976:
Storno A/S –General Electric
/
USA
von 1986 bis 2008:
Motorola /
USA
Im Mittelpunkt standen
immer die von Storno A/S bzw. General Electric und Motorola
ins Werk Flensburg gegeben
Produkte.
Alles drehte sich immer um die
Produkte, Stückzahlen, Liefertreue, Qualität und Kosten.
Die Organisation, Mitarbeiterzahlen und Produktionsmittel wurden
im Laufe der Jahre immer wieder hierauf neu angepasst.
Im
Zeitraum 1967 bis 1986 hatte des Werk folgende Struktur
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überschaubare
Linien-Organisation
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Material |
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Arbeitsvorbereitung
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Produktion
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Qualität |
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Auftragssteuerung |
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Personal/Ausbildung |
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Finanz + EDV |
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Systeme 1972 - 1990?
(Kundenspezifisch) |
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Produkte
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Analoge Funktechnik
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Funkgeräte |
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Funksysteme |
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Autotelefone |
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Werksgebäude
1969 - 1972:
Junkerhohlweg
/ 4 Baracken Batteriestr.
ab 1972 Neubau:
Eckener Str.
ab 1982?:
Erweiterung
Stiftstr.
- Neustadt (1988 bis 1989)
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Produktionsmittel
(Test + Montage)
Arbeitsmethoden
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Motorola-Zeit
Nach der Übernahme des Werkes durch Motorola im Jahr
1986 wandelte sich diese Struktur. Das Werk wurde in die internationale
Motorola-Organisation eingebunden
und
ab 1991 auf die
Massenproduktion von Handys ausgerichtet.
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International verzahnte Matrix-/ Projekt-Organisation
Aufgaben +
Funktionen siehe Kapitel:
Organisation
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Produkte
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bis 1992:
analoge
Funkanlagen und
Autotelefone |
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1992 - 2004:
GSM-Handys |
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2002 - 2007:
auch
UMTS-Handys |
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Werksgebäude
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bis
1999 Eckener Str. +
Steckhan & Peters
(1997-98) |
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ab
1998
Neubau
Werk Husumer
str.
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Distribution/Vertrieb
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ab
1991
Eckener Str. |
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ab
1993 Langberger Weg |
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ab
1998 Husumer Str. |
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Ab
1986: Einführung einheitlicher
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Produktionsmittel und
Arbeitsmethoden |
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EDV-Systeme
/ Programme |
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High-Tech-Center /
Reparaturzentrum
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1990 - 1997:
Eckener Str. |
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1998 - 1999:
Graf-Zeppelin Str |
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2000 - 2007:
Am Sophienhof |
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