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Sophienhof
1996
wird das Grundstück "Am Sophienhof" erworben, da das Gelände an der Eckener
Strasse
Das neue
Werk wird auf einem Gelände von insgesamt 17,8 ha entstehen.
Im April
1997 wird der 1. Spatenstich für das neue Werk ausgeführt.
Nach 6
Monaten Bauzeit wird im Oktober 1997 das Richtfest gefeiert.
1998
zieht das Versandzentrum (DC = Distribution Center) nach den Sommerferien
als 1. Abteilung in das neue Werk ein.
Am 1. Oktober 1998
wird das neue Werk "Sophienhof" offiziell eröffnet.
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10 Jahren mit Motorola:
GeburtstagGeschenk |
Frühjahr 1998 |

September 2007
(von Dänische Presse)
Der letzte Rest des ehemals
weltbekannten dänischen Handyherstellers Storno A/S verschwindet mit
der Schließung der Motorola-Logistikabteilung aus Flensburg.
Schleswig-Holsteins
Ministerpräsident, Peter Harry Carstensen, und der Arbeitsminister, Dietrich
Austermann, reisten in die USA, um Motorolas oberste Leitung davon zu
überzeugen, die Fabrik in Flensburg bestehen zu lassen – vergebens - der
Mobiltelefon-Produzent hat sich trotzdem entschieden, die Logistikabteilung
einem neuen Eigner zu übergeben.
Motorola teilte mit, dass alle 700
betroffenen Mitarbeiter ein Übernahmeangebot von der kanadischen
Logistikgesellschaft Cinram, in Aachen, dem neuen Eigentümer, bekämen.
Gleichzeitig wurde ein Sozialplan für diejenigen Mitarbeiter erstellt, die
nicht bereit waren, nach Aachen zu gehen.
Motorola wird weiterhin eine kleine
Anzahl Mitarbeiter in Flensburg, das früher eine zentrale Rolle innerhalb
der Gesellschaft spielte, behalten.
Flensburg war viele Jahre der
Drehpunkt für Motorolas Mobilfunkverkauf in alle Länder Europas.
Die ganze Distribution ( 2002 ca.
16 Mio. Mobiltelefone) wurde durch die Versandabteilung der ehemals alten
dänischen Kaufmannsstadt abgewickelt. Nach Schließung der Fabrik im
schottischen Bathgate (Easter Inch) im Jahre 2001 wurde die gesamte
europäische Produktion von Mobiltelefonen in Flensburg gesammelt und dem
Vertrieb zugestellt.
Die Flensburger Fabrik beschäftigte
etwa 1800 Mitarbeiter bis Ende 2003, als 600 Mitarbeiterplätze nach Motorola
Werk in Tianjin in China verlagert wurden. Mit dem Beschluss, ein Drittel
der Mitarbeiter zu verabschieden, löste Motorola in Deutschland ein
‚politisches Unwetter’ aus, sodass der deutsche Bundeskanzler Schröder
Anfang Februar 2004 das Thema im amerikanischen Hauptquartier zu Sprache
brachte. Auf Druck der Landesregierung Schleswig-Holstein garantierte
Motorola damals, dass der Rest der Arbeitsplätze erhalten bliebe. Die
kommunale Politik kritisierte aufs Schärfste, dass Motorola wortbrüchig
wurde.
2003 wurde die verhältnismäßig
niedrig-technologische Produktion von GSM-Telefonen in eine chinesische
Fabrik verlagert, in der der Produktionspreis per Telefon 20 dänische Kronen
niedriger lag als in Europa. Flensburg fungierte weiterhin als
Distributionszentrale für GSM- und UMTS-Telefone für ganz Europa und
Asien.
Der Grundstein der Fabrik in
Flensburg wurde 1967 durch die dänische Firma Storno A/S gelegt. Sie
erstellte Telefonsysteme für den deutsche Industriekonzern Siemens. Nach
einer Periode, in der General Electric die Kontrolle über die dänische
Gesellschaft übernahm, wurde das gesamte Aktienkapital 1986 an Motorola
verkauft, das die Fabrik in Flensburg übernahm und zum Technologiezentrum
für ganz Europa und Asien. Das alte dänische Fabrikgebäude wurde 1997
abgelöst durch eine moderne Fabrik "Sophienhof", Husumer Strasse, mit
30.000 qm, in der in 3 Schichten -7 Tage in der Woche - produziert wurde.
Die
Flensburger Fabrik wurde bis vor wenigen Jahren buchhalterisch unter
Motorolas Division geführt, was dazu führte, dass die Gesellschaft lange als
umsatzstärkster Betrieb Dänemarks galt.
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